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Mikromobilität trifft maximale Projektbegleitung

Als Menschen, die sich Tag für Tag mit dem Thema Zukunftsmobilität befassen, ist für uns bei csi entwicklungstechnik eines klar: Eigentlich spricht alles dafür – zumindest in der Stadt –, aufs Fahrrad umzusteigen! Man kurvt locker um Staus herum, braucht nicht ewig, um den einzig freien Parkplatz zu finden, hat CO2-technisch ein richtig reines Gewissen und verbessert neben dem Weltklima beiläufig auch noch seine Fitness. Und dann regnet es wie aus Kübeln. Oder man hat zwei Kita-Kinder und/oder einen Haufen Gepäck zu transportieren. Dann sieht die Sache schon ein bisschen anders aus. Auch bei uns. Der innere Schweinehund wird dann zum Dinosaurier, mit dem man sich besser nicht anlegt. Schade eigentlich.

So wie uns geht es auch vielen Kunden von uns. Weil wir alle aber meist keine Lust haben, uns von fossilen Reptilien einschüchtern zu lassen und bei schlechtem Wetter aufs Auto umzusteigen, machen wir uns auf die Suche nach einer intelligenten, modernen Lösung. Also zum Beispiel einem Bike, das Wind und Wetter trotzt und Platz für allerlei Krimskrams oder den Wocheneinkauf hat. Und was haben wir gefunden? Nichts! Zumindest nicht, was uns wirklich überzeugt hat.

Was ist nun also die Lösung?

So wird kurzerhand entschieden, die vorhandene Lücke im Stadtverkehr selbst zu schließen und ein Future-Mobility-Projekt zu starten. Nur wer hilft dabei, die Idee auch in die Tat umzusetzen und das Gefährt auf die Straße zu bekommen?

Da kommen wir ins Spiel.

 

Ihre Idee ist bei uns in guten Händen.
Denn unsere Projektbegleitung hat Hand und Fuß.

Wir begleiten die Projekte von der Initialzündung bis zur Finalisierung und agieren gemeinsam mit unseren Kunden auf Augenhöhe. Dabei umfasst unser Angebot die Generalentwicklung des Gesamtfahrzeugs von der Konzeptphase bis zur Serienentwicklung und beinhaltet u.a. die CE-Zertifizierung, Beschaffung und Konstruktion von allen Muster in der Prototypenphase, die Begleitung von  Prüfungen, Cost Engineering und die Simulation der entsprechenden Anforderungen für Cargobikes.

Gemeinsam mit unseren Experten entwickeln wir individuelle Lösungen und begleiten unsere Kunden dabei, Ihre Vision auf die Straße zu bringen.

Und falls das jetzt zu theoretisch war:

 

Ein Umsetzungsbeispiel.
Eine Vision kompromisslos durchdacht

Die Idee ist geboren und an uns herangetragen worden. Das Ergebnis ist der gelungene, 4-rädrige Kompromiss aus E-Bike, genauer gesagt Pedelec, und Auto: Fahren geht ohne Führerschein, ohne Helm und ohne verschleißanfällige Kette. Und zwar auch dort, wo keine Autos erlaubt sind, wie zum Beispiel auf Fahrradwegen, in Fußgängerzonen, Wohngebieten oder Parks. Wie es sich für ein Pedelec gehört, muss man in die Pedale treten, um voranzukommen. Die Energie bzw. der Strom, der beim Treten der Pedale über einen Generator erzeugt wird, fließt in die Batterie, die – bei Bedarf – zusätzlich Schub auf die Hinterachse geben kann. Den elektrischen Rückenwind gibt es allerdings in diesem Fall nur bis zu einer Spitzengeschwindigkeit von 25 km/h. Damit der Radelspaß auch bei schlechtem Wetter nicht aufhört, ist der Fahrer inklusive seiner Passagiere oder seiner Ware durch eine wetterfeste Verkleidung geschützt. Mit seinem kleinen, wendigen Roller-Format ist der coole Flitzer also genau das, was man sich für die zeitgemäße „Urban Mobility“ oder „Mikromobilität“ wünscht: klein, sauber, unkompliziert und dazu noch bezahlbar.

Das alles macht den kleinen City-Flitzer nicht nur für private Nutzer, sondern vor allem auch für Last-Mile-Logistiker wie Post oder Lieferdienste interessant, wofür dann ein weiteres Modell entwickelt wurde, das über eine große Transportbox mit 1000 L Volumen verfügt. Darin lassen sich dann Unmengen von Päckchen, Pizzas oder auch Material für Handwerker bis direkt vor die Haustüre bzw. den Einsatzort transportieren.

 

Wer A sagt, sagt bei csi auch B

Wenn wir bei einer Vision ins Boot kommen, gibt es manchmal bereits erste Generationen eines Prototyps, die nicht nur optisch jede Menge Ecken und Kanten haben können. Wie bei den meisten Prototypen sind viele Überarbeitungen und Anpassungen erforderlich, um aus einem Prototypen ein kommerzielles und serienreifes Fahrzeug zu machen. Heraus kommt – wie in Entwicklungsprozessen üblich – zunächst das sogenannte A-Muster. Das dient zur Konzeptabsicherung und enthält lediglich die Basisfunktionen. Es ist quasi der Rohbau ohne jeglichen „Schnickschnack“. Anschließend folgt das B-Muster, dass nach einigen Anpassungen und Optimierungen technisch und optisch schon sehr nahe am finalen Produkt ist. Das B-Muster wird beispielsweise für Langzeittests und auch Präsentationen genutzt.

Das ist aber noch nicht alles. Denn wir haben gesagt, wir führen Sie durch den gesamten Entwicklungsprozess. Das bedeutet, dass wir uns neben der Entwicklung der A- und B-Muster unter anderem auch darum gekümmert haben, die Prototypenteile zu beschaffen, den CE-Zertifizierungsprozess zu starten, die Oberflächen strak-technisch zu optimieren und die Muster in unserer Werkstatt in Weissach aufzubauen.

 

Kleines groß werden lassen:
Eine unserer Spezialdisziplinen.

Wenn wir unsere Städte und damit unsere Welt tatsächlich lebenswerter machen möchten, werden wir eine neue Art der Mobilität brauchen. Und zwar schnell. Darum widmen wir uns bei csi schon seit mehr als 10 Jahren genau diesem Thema. Und da passt der kleine Flitzer einfach perfekt. Denn an ihm sieht man beispielhaft, wie sich der (Stadt-)Verkehr entwickeln wird. Und zwar nicht nur bei uns, sondern weltweit. Um solch spannende Mobilitätsprojekte voranzutreiben, nutzen wir unsere Expertise aus der Automobilbranche und bauen sie parallel immer weiter aus. So können wir innovative, kunden- und produktorientiertere Lösungen bieten, die weitreichende Veränderungen auf dem Mobilitätssektor möglich machen. Dies tun wir bei den großen Automobilherstellern, für die wir seit Jahrzehnten arbeiten, ebenso wie bei kleinen, dynamischen Start-ups.

Wir unterstützen sie dabei, Ihre Mobilitätsidee zu verwirklichen. Denn jede Idee, die dabei hilft, Emissionen zu vermeiden, ist eine gute Idee. Darum sind wir Feuer und Flamme für Menschen und Unternehmen, die etwas nachhaltig verändern wollen und bereit sind, dabei neue Wege zu gehen. Oder besser: zu fahren, auch bei Wind und Wetter oder mit Kindern im Gepäck.

Wie sie gemerkt haben, haben wir jetzt viel berichtet, ohne das Gefährt konkret zu benennen. Das könnten wir zwar, dürfen wir aber nicht - und daran halten wir uns natürlich. Entsprechend dürfen sie sich nun selbst ein Bild "malen" von dem idealen Fahrzeug der urbanen Mobilität. Dann kommen Sie doch einfach auf uns zu und vielleicht wird aus Ihrer Idee schon bald ein A-Muster, dann ein B-Muster und dann...Sie wissen schon.

 

 

Melden Sie sich gerne bei unserem Ansprechpartner
                         
MARTIN FEIMER
csi entwicklungstechnik | Weissach | Mikromobilität
Martin.Feimercsi-onlinede

 

 

Martin Feimer